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Diesel wird teurer – Erdgas der neue Trend?

Montag, Dezember 12th, 2011

Heute Morgen wurde ein interessanter Artikel zur Verteuerung des Diesel Kraftstoffes auf Zeit.de veröffentlicht. In dem Artikel wird darauf verwiesen, dass die Verteuerung angeblich aufgrund der hohen Nachfrage stattgefunden hat und die Fördermenge nicht auf die Anforderung eingestellt ist. So soll laut Artikel die Steuervergünstigung des Kraftstoffes für die erhöhte Nachfrage gesorgt haben.

Diese Erklärung mag man glauben oder nicht ;) – Fragwürdig erscheint jedoch der plötzliche Anstieg des Preises von einem auf den anderen Tag. Ob hier nicht eher das vermutete Tankstellen-Oligopol dahinter steckt?

Nun steckt jedoch ein kleiner interessanter Absatz im Artikel der fast schon untergeht:

Zweitens kommt Erdgas als Konkurrent für den Diesel. Der Fiat- und der VW-Konzern verstärken ihr Engagement, um die heute noch winzige Nachfrage anzukurbeln. Die globalen Erdgasvorkommen sind größer als die von Rohöl, Erdgas verbrennt sauberer und mit geringen CO2-Emissionen. Gerade bei Fahrzeugen im preissensiblen Segment ist Erdgas ein Mittel zur CO2-Reduktion.

Was Erdgasfahrer schon länger wissen ist, dass Erdgas einer der umweltfreundlichsten Kraftstoffe im derzeitigen vergleich ist (insbesondere mit Bioerdgas) und (trotz Förderung) vergleichsweise günstig, da abgekoppelt vom Ölpreis. Wer den Erdgaspreis in den letzten Jahren verfolgt hat, wird dem Zustimmen können – diese ist konstant um ca. 1€/kg gewesen.

Nun bleibt abzuwarten, wie es in den nächsten Tagen an den Tankstellensäulen wieder erhöhte Preise gibt. Kurz vor den Feiertagen und Ferien in Deutschland ist davon auszugehen, dass die Preise nochmal angezogen werden – ein erhöhtes Straßenaufkommen ist jährlich vorprogrammiert. Ob dann der Diesel ebenfalls so teuer wie Super oder Super E10 wird, bleibt abzuwarten.

Gas Fahrzeuge

Freitag, Oktober 21st, 2011

Die steigende Spritpreise zeigen einen Trend der in den letzten Monaten und Jahren immer deutlicher zu Tage kommt.

So steigen viele Fahrer vom Benzin auf eineen alternativen Gasantrieb um. Hierbei muss man grundsätzlich unterscheiden in Autogas (LPG) und Erdgas (CNG). Beide Varianten sind mittlerweile stark verbreitet, wobei es wesentlich mehr LPG Tankstellen und somit mehr Akzeptanz für Autogas zu scheinen gibt.

Doch was sind die Unterschiede tatsächlich und w as sollte man bei einem Autokauf beachten?

Erdgas vs. Autogas

Wie die Abürzung CNG bereits verrät handelt es sich bei Erdgas um Compressed Natural Gas – es ist demnach lediglich ein Gas, welche komprimiert wird. Bei LPG spricht man jedoch von Liquid Petroleum Gas – also Gas, welches sich aus Butan und Propan zusammen setzt und flüssig ist. LPG kommt als Nebenprodukt bei der Erölförderung zum Vorschein, wobei Erdgas ein Methangas ist und unter anderem auch bei Biogasanlagen erzeugt wird.

Autogas nur bei Umrüstung

Möchte man ein Autogasfahrzeug neu erwerben so sucht man vergebens. Es gibt derzeit keinen Hersteller, der standardmäßig den LPG Antrieb anbietet, lediglich Neufahrzeuge die anschließend umgerüstet werden können. Dies liegt unter anderen an den verschiedenen Methoden und Standards, bzw. dass es keinen einheitlichen Standard gibt. Im Gegnsatz zu Erdgasfahrzeugen, die es mittlerweile fertig vom Band gibt – ohne EInschränkungen im Fahrzeugraum durch größere Gasflaschen oder -tanks.

Tankstellennetz

Derzeit kann man den Liter Autogas für ca. 0,74€ – 0,85€ tanken und 1kg Erdgas für ca. 0,95 – 0,99€. Ein Liter Super Benzin kostet ca. 1,60€ – je nach Lage und Tankstelle. Eigentlich müsste bei so einem Preisunterschied jeder in der Lage sein einen kurzen Vergleich durchzurechnen um anschließend herauszufinden wie schnell sich die Kosten einer Umrüstung oder die Mehrkosten für ein Erdgasfahrzeug amortisiert haben. Trotzdem ist das Käuferverhalten bei den eingesetzten Techniken zurückhaltend. Das liegt unter anderem am nicht so verbreitenden Tankstellennetz. Es gibt ca. 6300 Tankstellen derzeit in Deutschland die LPG anbieten, ca. 900 Erdgastankstellen. Dies ist im Vergleich zu normalen Tankstellen (ca. 14.000) doch recht beschaulich. Wenn man also Gasfahrer ist so muss man seine Umgebung und die Tankstellen gut kennen oder ein Navigationssystem haben welches die umliegenden Gas-Tankstellen finden kann.

Das Erdgasexperiment

Vor kurzer Zeit habe ich ebenfalls ein Erdgasfahrzeug gekauft und werde nun in regelmäßigen Abständen von meinen Erlebnissen mit dem Fahrzeug und der Technik berichten.

E10 Verträglichkeit

Mittwoch, Januar 5th, 2011

Seit dem 1.1.2011 gibt es den neuen Kraftstoff E10. E steht für Ethanol, die Ziffer 10 für den höheren Anteil an Ethanol im Kraftstoffgemisch. In der Regel kann der normale Kraftstoff bis zu 5% Bioethanolanteil enthalten, mit dem neuen Kraftstoff soll erreicht werden dass die fossilen Resourcen weniger beansprucht werden und auf regenrative Kraftstoffe wie zum Beispiel Weizen oder anderes Getreide gesetzt werden. Daraus wird der Biokratstoff, bzw. das Bioethanol gewonnen – die Begriff E10 steht daher für einen Kraftstoff der umweltgerechter und verträglicher sein soll. Ob dies tatsächlich der Fall ist, ist umstritten, da der Anbau und die Kultivierung der Rohstoffe ebenfalls Energie benötigt.

Nicht jedes Auto verträgt den neuen Kraftstoff, daher hat die “Deutsche Automobil Treuhand GmbH” im Auftrag der Autohersteller und Autoimporteure eine Broschüre “E10-Verträglichkeit von Kraftfahrzeugen” herausgegeben. Diese Borschüre gibt darüber Auskunft, welche Fahrzeuge E10-verträglich nach E DIN 51626-1 sind.

Warum verträgt nicht jedes Fahrzeug den neuen Kraftstoff?

Besonders bei hohem Druck oder erhöhten Außentempraturen kann E10 unter Alkoholatbildung sich korrosiv auf Aluminium auswirken. Der Korrosionsangriff ist besonders problematisch da diese nach einer einmaligen Betankung mit E10 ausgelöst werden kann und im Anschluss nicht mehr gestoppt werden kann.  Die daraus folgenden Leckagen im Kraftstoffsystem sind gefährlich und stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar.

Ein weiteres Problem stellen die Lösungseigenschaften von Ethanol für anorganische Komponenten dar, wodurch das Risiko erhöhter Metallwerte im Kraftstoff gegeben ist. Außerdem besteht die gleiche Gefahr bei Schläuchen und Dichtungsmaterialen, welche im Kraftstoffsystem verwendet werden.

Bevor man daher E10 tankt, sollte man sich erkundigen ob das Auto den neuen Kraftstoff auch “verträgt”.

Eine Übersicht der Hersteller und Modelle findet man beim ADAC.

Wird mit dem Kraftstoff tatsächlich die Umwelt geschont?

Bei dem Verbrennen von Kraftstoff wird CO² freigesetzt. Der Anbau und das Aufwachsen von Pflanzen verbraucht CO² sodass man bei einem Biosprit eigentlich einen geschlossenen CO² Kreislauf hätte. Allerdings benötigt der Anbau der Pflanzen Energien welche wiederum mit fossilen Brennstoffen gedeckt werden. Somit ist das Verwenden eher eine Schonung von den fossilen Ressourcen, jedoch kein 100%ges Umweltschonen. Hinzu kommt, dass der Kraftstoff nicht so leistungsfähig umgesetzt werden kann wie E5 – im Endeffekt muss man daher mehr tanken – was auch nicht im Sinne der Umwelt ist.

Mit dem Auto oder der Bahn in die Stadt?

Dienstag, September 7th, 2010

Des öfteren wird man mit der Situation konfrontiert, wie man einen Weg bewältigen soll. Das Auto steht vor der Tür und kann jederzeit genutzt werden – allerdings gibt es auch die Möglichkeit das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Das Auto ist dabei oft die einfachste und unkomplizierteste Art sich fort zu bewegen. Gerade weil man dadurch flexibel ist und jederzeit von Ort A nach B gelangt. Dabei sind die Benzinpreise nicht gerade günstig und man findet auch nicht immer sofort einen Parkplatz, zum Beispiel im Stadtbereich.

So kann eine Fahrt in die Stadt oft mit Frust verbunden sein, auch wenn dies nur aufgrund des Autos resultiert. Oder man bezahlt hohe Parkkosten in städtischen Parkhäusern. Städte wie zum Beispiel Karlsruhe haben sehr hohe Parkgebühren. Fährt man nach Karlsruhe um dort in einem Hotel zu übernachten, so kann das Parken zwar bei den Hotelkosten inbegriffen sein, die Anbindung im Innenstadtbereich für motorisierte Verkehrsmittel ist jedoch sehr kompliziert. Ein Ausweichen auf öffentliche Verkehrsmittel wäre hier nicht nur günstiger sondern ebenfalls komfortabler und Stressfreier.

Auf dem Weg zur Schule Benzin sparen

Freitag, April 3rd, 2009

Der Weg zur Schule ist für viele Kindern oftmals ein kurzer Fahrradtrip. Allerdings werden auch viele Kinder von den Eltern zur Schule gefahren. Das kann mehrere Hintergründe haben, sei es ein sehr langer Schulweg (ländliche Gegenden), oder aber ein Zeitaspekt. Manchmal wird auch ein zu schwerer Schulranzen als Grund genannt, dies sollte jedoch kein Grund darstellen. Gute Tipps beim Kauf von Schulranzen können hier schon im Vorfeld helfen.

Allerdings kann man auch hier ansetzen und Benzin sparen, indem man Fahrgemeinschaften bildet. Wohnen noch Mitschüler in der Nähe? Können diese evtl. an manchen Tagen mitgenommen werden? Gibt es einen Shuttleservice oder einen Schulbus?

Genau hier ist anzusetzen und zu überlegen, welche Art von Transport am Morgen Sinn macht. Evtl. fährt ein Elternteil oder gar beide am Morgen zur Arbeit. Fängt diese später an als die Schule (dies ist oft der Fall), wäre hier ein umdenken möglich und eine Arbeitszeitverschiebung, sodass man wiederum Fahrgemeinschaften bilden kann. Es gibt viele Möglichkeiten Benzin zu sparen, dies sind nur einige Anstöße.